Pressebericht: Ziel sind bessere Wander- und Radwege

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Lesen Sie hier den Presseartikel aus der Lokalzeitung Kinzigtal Nachrichten (Mit freundlicher Genehmigung des Verlages Parzeller, Fulda) vom Freitag, 30. August 2019:

Ziel sind bessere Wander- und Radwege

SPD bittet Magistrat, Gespräche mit privaten Waldbesitzern aufzunehmen

Zur Stadtverordnetenversammlung stellte die SPD-Fraktion gleich zwei Anträge zum Wander- und Radwegenetz in Schlüchtern und Umgebung. Die SPD wünscht sich mehr Ordnung und eine bessere interkommunale Vernetzung, um das touristische Angebot auszubauen.

Birgit Kirst (SPD) forderte zum Thema Wanderwege, dass der Magistrat an Privatwaldbesitzer herantreten solle, damit die Wege, die durch deren Gelände führen, besser ausgeschildert werden können. Zusätzlich wäre es begrüßenswert, wenn umgefallene Bäume von den Wegen entfernt werden könnten. Außerdem solle mit den angrenzenden Kommunen über eine „Vernetzung“ gesprochen werden.

Bei der Begehung eines Teilstückes des Drei-Burgen-Weges sei aufgefallen, dass zwar das Konzept „Sanfter Tourismus“ greife, also so wenig wie möglich in die Natur eingegriffen werde, aber eine gute Ausschilderung sei trotzdem vonnöten.

Jan Rüffer (Grüne) mahnte an, dass man nicht einfach ein Schild an einen Baum eines Privatwaldbesitzers anbringen könne. Da dies den Baum erheblich beschädigen und dessen Wert mindern würde. Birgit Kirst: „Es ist nicht angedacht, dass der Privatwaldbesitzer den Wald aufräumt. Es geht darum, dass ein Gespräch stattfindet und eine Zusammenarbeit möglich ist.“ Die Abstimmung erfolgte einmütig bei zwei Enthaltungen (Grüne).

Hartmut Jäger (SPD) trug den Antrag seiner Fraktion zur Vernetzung mit den Kommunen Sinntal, Steinau und Bad Soden-Salmünster vor. Laut Jäger gebe es erfreulicherweise „immer mehr Urlauber, die sich für die Bergwinkelregion interessieren. Es wird sich nach Wander- und Radwegen erkundigt, die über den Bereich Schlüchterns hinausgehen“. Daher sei es sinnvoll, mit den „Nachbarn“ in Kontakt zu treten, um geeignete Wege anzubieten. Jäger sprach auch das Radfahrkonzept des Kreises an, das sich momentan in Vorbereitung befinde.

Gerd Neumann (Grüne) wandelte ein Trump-Zitat ab: „Schlüchtern first. Ich glaube wir müssen erst unsere eigenen Hausaufgaben lösen. Alle Stadtteile müssen zuerst untereinander vernetzt werden.“ Auch Rainer Grammann erinnerte an den Wunsch der Ikek-Lenkungsgruppe, die Stadtteile zu vernetzten. Das Votum erfolgte einstimmig. (tim)